Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Mehr Respekt und Wertschätzung für die Natur

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Was viele als „Urlaubs-Package“ buchen, gibt es bei uns direkt vor der Tür: Natur und Erholung. Kostenlos für alle, aber was ist der Preis der Landwirtschaft dafür? Ob Wiesen, Weiden, Almen oder im Forst: Bäuer*innen leisten viele Stunden zur Erhaltung von typischen Naturflächen. Der gemeinsame (wiederholte) Appell von Gemeindebäuerin Verena Glawogger und Bezirkskammerrätin Astrid Kogler: „Bitte habt Respekt vor landwirtschaftlichen Gebieten, vor dem Lebensraum der Tiere."

Sperren wegen Waldarbeiten akzeptieren 

Bitte die Absperrungen nicht ignorieren. Auch wenn man auf den ersten Blick keine Arbeiter*innen sieht: Es werden oft Abschnitte gesperrt, an denen etwa Bäume gefällt werden. Es kann gefährlich sein!

Nicht „wild“ parken

Egal ob Schwammerlsuchen oder Wandern: Bitte nicht auf Zufahrten zu Äckern, in und an Wiesen parken. „Wir stellen uns auch nicht in euren Garten oder eure Einfahrt.“ Die Zufahrten müssen auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Notfalleinsätze frei bleiben.

Wandern und Radfahren auf offiziellen Wegen

Zum Beispiel: Der Kaschlsteig ist keine Mountainbike-Strecke! Bitte nutzt die offiziellen Mountainbike- und Wanderstrecken! Dabei geht es auch um die Haftung bei Unfällen.

Hundesackerl mitnehmen

Die befüllten Hundesackerl dürfen nicht einfach ablegt werden. Bitte nehmt sie mit und entsorgt sie korrekt in eurem Restmüll. Diese Beutel sind lebensgefährlich für Weidetiere.

Leinenpflicht für Hunde

Ob die „Storchenwiese“ vor dem Stift oder Weideflächen der Rinder: Eigentlich sollte klar sein, dass Leinenpflicht herrscht.

Müll mitnehmen

Egal ob Getränkedosen oder Plastiksackerl: Bitte nehmt Müll mit heim. Weggeworfen kann er für Tiere tödlich sein.

Ruhe für Weidetiere

Kühe, Schafe und Pferde auf Weiden und Almen möchten nicht gestört werden. Bitte keine Tiere füttern, streicheln oder erschrecken – und Abstand halten! Das heißt auch: Weiden nicht als Abkürzungen nutzen und beim Biken das Tempo bei Durchfahrten drosseln.

Der Lebensraum der Tiere hat in den letzten Wochen auch für mediales Interesse gesorgt: Ein Wolf wurde in unserem Gemeindegebiet gesichtet. Der Raum für diese Wildtiere wurde weniger, sodass es zu Überschneidungen mit unserem Lebensraum kommt. „Wölfe und Wildschweine sind auch bei uns in der Landwirtschaft Thema. Sie bringen Gefahr und Unruhe in Herden. Vergleichbar mit einem Hühnerstall, wenn ein Fuchs drinnen ist.“ Schlussendlich geht es dabei um die Bewegungsfreiheit von allen – denn siedeln sich Wölfe an, schränken sie auch unseren Bewegungsraum ein.