Aktuelles
Beim sogenannten Polizistentrick nehmen die Betrügerinnen und Betrüger meist mit älteren Menschen telefonisch Kontakt auf und geben sich als Kriminalbeamtinnen bzw. -beamte aus. Eine gängige Masche ist, dass sie ihren Opfern einreden, potenzielle Einbruchsopfer zu sein, da Einbrecherbanden in der Umgebung unterwegs seien. Es wird darauf gedrängt, vorhandenes Bargeld und Wertsachen der Polizei „zur Sicherung des Vermögens“ zu übergeben. Nach einer schnell organisierten Übergabe wird das Vermögen von einer vermeintlichen Kirminalbeamtin oder einem vermeintlichen Kriminalbeamten abgeholt.
Im Telefonat nutzen die Täter:innen das Vertrauen in die Polizei oder die Angst der Opfer aus und bauen Zeitdruck auf . Besonders raffiniert ist, dass die Täter:innen mit digital manipulierten Telefonnummern anrufen – auf dem Display erschient beispielsweise eine deutsche Nummer, tatsächlich sitzen die Täter:innen aber im EU-Ausland.
Typische Warnsignale:
Maßnahmen im Schadensfall:
Präventionsempfehlungen der Polizei:
+ Legen Sie auf und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
+ Halten Sie im Zweifel Rücksprache mit der polizeilichen Servicenummer +43 59 133.
+ Fragen Sie sich: „Kann das stimmen?“ Sprechen Sie sofort mit einer Vertrauensperson darüber.
– Die Polizei ruf Sie niemals an und fordert die zur Herausgabe von Vermögen auf.
– Übergeben Sie niemals Bargeld oder andere Wertsachen an Unbekannte.
– Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung.
Weiterführende Links:
Polizeiliche Kiminalprävention: www.kriminalpraebention.gv.at