Bürger:Innenbeteiligung

Was bedeutet Bürger:innenbeteiligung

In der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel gibt es den Fachausschuss für Ortsentwicklung und Bürgerteiligung, um die Bürger:innen einerseits in die Ortsentwicklung und andererseits auch in die aktive Gestaltung des Gemeindelebens einzubeziehen. Hier werden Projekte und Ideen der Zukunft zusammen mit den Bürger:innen diskutiert, besprochen, durchdacht und entwickelt. Die Termine zu den unterschiedlichen Projekten finden Sie hier auf unserer Gemeindehomepage: https://gratwein-strassengel.gv.at/gemeinde/termine-veranstaltungen

Wenn Sie Ideen und Anregungen haben, freuen wir uns über ihre E-Mal an ideen.zukunft@gratwein-strassengel.gv.at

Laufende Projekte:

Der Marktgemeinde ist es ein großes Anliegen die Anrainer:innen und Bürger:innen frühzeitig einzubinden. Der Forschungs- und Technologiepark „Am Murfeld“ ist die Idee eines nachhaltigen und multifunktionalen Ortsteils in Gratwein-Straßengel. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Projektziele erarbeiten und zusammen von Grund auf die Geschichte eines Standortes entwickeln. Das Projekt wird von Beteiligungsexpert:innen der StadtLABOR GmbH, dem Planungsbüro Heigl Consulting ZT GmbH und dem Mobilitätsbüro verkehrplus begleitet.

Insgesamt in vier Plannungsrunden wird mit allen interessierten Bürger:innen über die Idee diskutiert:

  • Als Auftakt für die Bürger:innenbeteiligung hat am 25. November 2022 von 17:00-19:30 Uhr in der Straßengler Halle ein Dialogabend stattgefunden.
  • Am 17.01.2023 und am 18.01.2023 haben zwei Workshops stattgefunden.

Die Anregungen, Ideen, Bedenken und ein Stimmungsbild der Bevölkerung wurden festgehalten und sind hier nachzulesen.


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An der ehemaligen Gemeindegrenze der Ortsteile Judendorf-Straßengel und Gratwein liegt direkt an der Gratweiner Straße L302 die Huberwiese. Diese Wiese wurde von ÖWG Wohnbau und Haring Group erworben, welche darauf eine Wohnbebauung entwickeln wollen. Ca 1,7 ha sind seit Jahren als Bauland mit Aufschließungserfordernissen gewidmet. die restlichen 2,3 ha wurden im einstimmig beschlossenen örtlichen Entwicklungskonzept als Potenzialfläche für Bauland und Wohnen festgelegt.

Damit in der Planung auf die Anliegen, Bedenken und Ideen der Anrainer:innen und interessierter Bürger:innen Rücksicht genommen werden kann, luden die Bauträger von 11. bis 13. Oktober 2022 zu einem Beteiligungsprozess ein. Ein Team von Architektur-, Städtebau-, Moderations- und Mobilitätsexperten begleitete diesen Prozess. In einem intensiven 2,5-tägigen Dialog vor Ort wurden Eckpfeiler für eine mögliche zukünftige Bebauung sowie erste konkrete Ansätze für Verkehrslösungen mit den Anrainer:innen entwickelt. Auf dieser Basis soll in weiterer Folge ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden.

Eine nachhaltige zentrale Bebauung mit grünem Band zu den Nachbarn
Das erarbeitete Nachbarschaftswerkstattszenario ist eine Konzentration der Wohngebäude in der Mitte der Huberwiese. Neben den privaten und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen soll ein „grünes Band“ rund um das Areal eine Pufferzone zwischen bestehender und neuer Bebauung bilden. Damit soll ein hoher Anteil an Frei- und Grünraum entstehen. Nachhaltigkeit steht bei der Entwicklung des Projektes im Vordergrund. Das visionäre Mobilitätskonzept soll die neuen Bewohner:innen und Anrainer:innen begeistern.

Generationenübergreifendes Wohnen im Dorf mit Zukunft
Die künftige Bebauung soll Wohn-, Arbeits- und Gemeinschaftsräume für verschiedenste Generationen vereinen. Ein Thema wird aufgrund der demographischen Entwicklungen unter anderem das selbstbestimmte Altern sein. Aber auch für junge Menschen, die das erste Mal von Zuhause ausziehen und in der Gemeinde Wohnraum suchen, soll die künftige Bebauung attraktive Starterwohnungen bieten.


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