Aktuelle Lage zum Waldbrand am Mühlbachkogel (Eisbach-Rein)
Stand: Montag, 27. April 2026
Die Brandbekämpfung im Bereich Eisbach-Rein dauert weiterhin mit hoher Intensität an. Seit dem Wochenende kämpfen hunderte Einsatzkräfte gegen die Flammen, die mittlerweile eine Fläche von rund 70 Hektar umfasst haben. Ein Ende des Einsatzes ist derzeit noch nicht absehbar.
⚠️ Wichtige Verhaltensregeln für die Bevölkerung
Um die Löscharbeiten nicht zu gefährden und die Sicherheit zu gewährleisten, gelten bis auf weiteres folgende Maßnahmen:
Bitte befüllen Sie ab sofort keine Schwimmbecken oder Pools. Wir benötigen die vollen Wasserreserven und den maximalen Leitungsdruck für die Brandbekämpfung.
Weiträumige Gebietssperre: Das Gelände rund um den Mühlbachkogel ist bis auf weiteres gesperrt.
Wandern am 1. Mai: Aufgrund der akuten Gefahr und der laufenden Einsätze sind Wanderungen in diesem Bereich rund um den Staatsfeiertag nicht möglich. Bitte meiden Sie das betroffene Waldgebiet großräumig.
Achtsamkeit: Bitte verhalten Sie sich in allen Waldgebieten extrem vorsichtig und melden Sie Rauchentwicklungen sofort unter der Notrufnummer 122.
🎥 Update der Bürgermeisterin
Im aktuellen Video auf unseren Social Media Kanälen Facebook und Instagram gibt Bürgermeisterin Doris Dirnberger einen direkten Einblick in die aktuelle Lage vor Ort und erläutert die nächsten Schritte der Einsatzleitung:
Details zum Einsatzgeschehen
Die Feuerwehr konzentriert sich aktuell darauf, das Bodenfeuer einzudämmen und die Flanken zu schützen. Oberstes Ziel ist es, ein Überspringen der Flammen auf die gegenüberliegenden Hügel zu verhindern.
Eingesetzte Kräfte:
Personal: Über 500 Feuerwehrleute waren am Wochenende im Einsatz.
Verstärkung: Seit heute unterstützen zusätzlich 3 Löschzüge des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) sowie 20 weitere Wehren.
Luftunterstützung: Insgesamt stehen 8 Hubschrauber für die Brandbekämpfung aus der Luft zur Verfügung.
Fahrzeuge: 81 Einsatzfahrzeuge koordinieren die Logistik und Wasserversorgung am Boden.
Ein herzliches Dankeschön
Ein großer Dank gilt den Einsatzkräften aus der gesamten Steiermark für ihre unermüdliche und großartige Arbeit unter schwierigsten Bedingungen. Ebenso danken wir der Bevölkerung für die enorme Unterstützung und das Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.
Wir halten Sie an dieser Stelle über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
